Eine Einordnung der Methode – sachlich, ohne Werbeversprechen.
Permanent Make-up ist eine Form der Pigmentierung, bei der Farbpigmente mit feinen Nadeln in die obere Hautschicht eingebracht werden. Anders als bei klassischem Make-up, das täglich aufgetragen und abgewaschen wird, bleibt die Pigmentierung über einen längeren Zeitraum sichtbar.
Die Technik ermöglicht es, Konturen von Augenbrauen, Lippen oder Wimpernkränzen dauerhaft zu betonen. Die Pigmente werden dabei gezielt in die Epidermis eingearbeitet – tiefer als bei kosmetischen Produkten, aber weniger tief als bei klassischen Tätowierungen.
Die Haltbarkeit variiert je nach Hauttyp, Lebensstil und verwendeter Technik. In der Regel verblassen die Pigmente nach ein bis drei Jahren und können bei Bedarf aufgefrischt werden.
Permanent Make-up ist keine Tätowierung im klassischen Sinn. Die verwendeten Pigmente und Techniken unterscheiden sich grundlegend. Während Tattoo-Farben dauerhaft in tieferen Hautschichten verbleiben, sind die Pigmente bei Permanent Make-up so gewählt, dass sie mit der Zeit verblassen.
Es ist auch keine Sofortlösung. Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung, in der Erwartungen, Hautbeschaffenheit und individuelle Voraussetzungen besprochen werden. Ohne diesen Schritt lässt sich kein seriöses Ergebnis erzielen.
Und: Es gibt kein standardisiertes Ergebnis. Jedes Gesicht ist anders, jede Haut reagiert unterschiedlich. Was bei einer Person natürlich wirkt, kann bei einer anderen unpassend sein. Deshalb ist eine individuelle Abstimmung unerlässlich.
Permanent Make-up kann für Menschen geeignet sein, die sich eine langfristige Betonung ihrer Gesichtszüge wünschen – ohne täglich Zeit für das Schminken aufzuwenden.
Ob Permanent Make-up im Einzelfall geeignet ist, lässt sich erst nach einer persönlichen Einschätzung sagen.
Nicht jeder Zeitpunkt und nicht jede Ausgangslage ist für Permanent Make-up geeignet. In manchen Situationen rate ich bewusst zur Zurückhaltung:
Diese Punkte dienen nicht der Abschreckung, sondern der ehrlichen Einordnung. Eine fundierte Entscheidung braucht Klarheit auf beiden Seiten.
Beide Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Techniken:
Manuelle Technik mit einem Handstück. Feine Schnitte werden in die Haut geritzt, in die Pigmente eingebracht werden. Das Ergebnis wirkt besonders haarähnlich. Die Haltbarkeit liegt meist bei 12 bis 18 Monaten.
Maschinelle Technik mit einem Pigmentiergerät. Die Pigmente werden durch feine Nadelbewegungen in die Haut eingebracht. Verschiedene Schattierungen und Techniken sind möglich. Die Haltbarkeit beträgt oft zwei bis drei Jahre.
Welche Methode geeignet ist, hängt von Hauttyp, gewünschtem Ergebnis und persönlichen Voraussetzungen ab. Beide Techniken haben ihre Berechtigung – eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.
Eine Pigmentierung lässt sich nicht online planen. Gesichtsform, Hautstruktur, natürliche Pigmentierung und persönlicher Stil müssen vor Ort eingeschätzt werden.
In einem Beratungsgespräch geht es nicht darum, eine Behandlung zu verkaufen. Es geht darum herauszufinden, ob Permanent Make-up zur jeweiligen Person passt – und wenn ja, welche Technik und Farbwahl sinnvoll wäre.
Manchmal ist das Ergebnis einer Beratung auch die Empfehlung, von einer Behandlung abzusehen. Das gehört zu einer ehrlichen Einschätzung dazu.